"Der gute Hirte"


Auseinandersetzung mit dem 23. Psalm


Ein Projekt der Fachoberschule Sozialpädagogik 12

Fächer:   Religion / Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten

Inspiration & Koordination: Susanne Boedeker
Hirte und Schafe


" Psalm 23:   Der gute Hirte

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird es an nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue.
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße,
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.
"

Aufgabe der Schülergruppen war, zu diesem Psalm erfahrungsorientierte Übungen zu erarbeiten, die sozialpädagogischen Zielgruppen impulsorientiert die Bedeutung des Psalms durch Stimulation verschiedener Sinneskanäle vermitteln sollen.

Hier die Ergebnisse dieses Projekts:


Klangkollage
(MP3-Datei   6,3MB)
Die Klangkollage wird Vorschulkinder vorgespielt, die während und nach dem Hören ein Bild dazu malen. Anschließend greifen die Erzieherinnen die Bildsymbole gelenkt auf.
Blinde Führung Eine "blinde" Person trägt eine sehende Person auf dem Rücken durch einen unsicheren Parcours, wobei sie sich nur an deren Anweisungen orientieren kann. Anschließend werden beide - "Hirte" und das "Schaf" - nach ihren Erfahrungen befragt und die einzelnen Stationen im Hinblick auf den Psalm gedeutet.
Sinnesparcours Einer Person werden die Augen verbunden. Ihr wird ein Spaziergang durch einen finsteren Wald suggeriert. Sie wird anschließend über verschiedene häufig sehr konträre Sinneserfahrungen (Wasser, kalte Steine, Watte, Wärmekissen, ...) durch den "Wald" gelotst. Die jeweiligen Erfahrungen werden an der jeweiligen Station umgehend impulsorientiert gedeutet. Der Schluss wird durch das Erreichen des rettenden Lichts gebildet
Pantomische Arbeit im Halbdunklen Eine Person sitzt im Halbdunklen in der Mitte und wird vom den übrigen Gruppen­mitgliedern "umzingelt", die pantomimisch harte Ablehnung äußern. Nach einer Weile kommt eine weitere Person mit einem Kerzenlicht hinzu, die sich zur ersten Person hinzusetzt und diese in den Arm nimmt.
Geführte Fantasiereise mit vielen Sinnen
Einer Person werden die Augen verbunden. Eine weitere Person umfasst sie an den Schultern und führt sie. Unter "vogelzwitschernder" Geräuschkulisse wird die Führung in Anlehnung an den Psalm angeleitet und gleichzeitig über Erfahrungen wie unsichere Untergründe, Trinken von Wasser sowie Essen von Schokoladen­keksen durchgeführt.
Vertrauenserlebnisübungen Nur auf Ansprache wird eine "blinde" Person durch einen Hindernisparcours geführt.



Fotos von den Vertrauenserlebnisübungen


Die "blinde" Person überwindet unter Anleitung Hindernisse Die "blinde" Person unterquert unter Anleitung Hindernisse Vorbereitung zum "Stagediving" Fallenlassen erfordet Vertrauen Viele Hände tragen Dich sicher Fallübung 1 Fallübung 2